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Jahr 2000

2000

Im Feuerwehrhaus, inzwischen 20 Jahre alt, wird es eng. Aufenthaltsraum und Sanitärbereich sind beim Bau des Hauses dem damaligen Standard entsprechend errichtet worden. Die theoretische Ausbildung wurde aufgrund einer Vereinbarung mit dem Landkreis in den Räumen der Feuerwehrtechnischen Zentrale abgehalten. Durch die starke Nutzung aufgrund von Lehrgangsverlagerungen von den Landesfeuerwehrschulen auf die Landkreise wurde es immer schwieriger, über diese Räume zu verfügen. Auch für eine konstruktive Jugendarbeit fehlte Platz. Überlegungen führten letztlich dazu, dass überwiegend in Eigenleistung mit Unterstützung des Berufsgrundbildungsjahrs Bau der Kreisberufsschule Zeven (heutiges Kivinan Bildungszentrum Zeven) ein Anbau erstellt und am 11. August 2001 eingeweiht wurde. Bei dieser Baumaßnahme ist auch ein Raum für eine Waschmaschine, mit der die Einsatzkleidung gewaschen und imprägniert wird, gebaut worden. Die Fahrzeughalle erhielt Anschlüsse für die Druckerhaltung der Bremsanlagen der Fahrzeuge und zur Erhaltung des Ladezustands der Fahrzeugbatterien, um ein schnelles Ausrücken bei Alarm zu gewährleisten.

Noch im gleichen Jahr erhielt die Jugendfeuerwehr einen VW-Bus als Transportfahrzeug für die Jugendlichen zu Veranstaltungen und später noch ein altes, brauchbares LF 8. Ein neuer RW 2 wurde der Ortswehr Zeven am 16. 03. 2001 vom Landkreis übergeben.

 

Die Mitgliederversammlung wählte am 2. Februar 2002 Lutz Wedemeyer zum neuen Ortsbrandmeister und Peter Dettmer zu seinem Vertreter. Unter der neuen Führung gelang es der Ortsfeuerwehr mit der fortschreitenden Technik Schritt zu halten. Neue Geräte, besonders für Rettungseinsätze, wurden beschafft und ältere, wenn möglich, nachgerüstet. Im Jahr 2004 konnte der Ortsbrandmeister die Schlüssel für einen neuen Schlauchwagen (SW 1000) mit seitlich eingeschobener TS vom Landkreis übernehmen. Das Fahrzeug wurde, wie sein Vorgänger, im Zevener Feuerwehrhaus stationiert und von der Ortsfeuerwehr Zeven betreut.

 

Das Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) war inzwischen 24 Jahre alt und technisch nicht mehr auf den aktuellen Stand. Es war eines der am häufigsten eingesetzten Fahrzeuge, die Spuren waren erkennbar. Die finanziellen Mittel für ein neues Fahrzeug waren für 2005 im Haushalt eingeplant. Aufgrund geänderter Normen für Löschfahrzeuge konnte das alte TLF 16/25 nicht durch ein gleichartiges ersetzt werden. Die Entscheidung für das neue Zevener Löschfahrzeug fiel zugunsten eines Löschgruppenfahrzeugs LF 20/16 aus. Weil dieses Fahrzeug überwiegend für Ersteinsätze bei Bränden vorgesehen war, wurde die Gewichtsreserve dem Löschwassertank zugeschlagen, dadurch wurde ein Füllvolumen von 2.700 Liter Wasser erreicht. Die Zevener Wehr erhielt damit, am 7. Mai 2006, im Rahmen einer Feierstunde, ein Löschfahrzeug mit einem hohen Einsatzwert.

 

Bei der Mitgliederversammlung am 2. Februar 2008 wurde Lutz Wedemeyer in seinem Amt als Ortsbrandmeister bestätigt. Zum stellvertretenden Ortsbrandmeister wählten die Mitglieder Jan Tobias Wendelken. Beide leiten bis heute die Geschicke der Zevener Wehr.

 

Die Fahrzeuge der Jugendfeuerwehr hätten aufgrund ihres Alters nur mit hohem finanziellem Aufwand die nächste Hauptuntersuchung überstanden. Sie wurden außer Betrieb genommen. Den Mitgliedern der Jugendabteilung standen zunächst der Einsatzleitwagen und das ehemalige TSF der Ortsfeuerwehr Oldendorf, das von der Zevener Wehr auf eigene Kosten zum Nachschubfahrzeug für Einsatzmittel umgebaut wurde, zur Verfügung. Kurzfristig war für die Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Zeven die Beschaffung eines Werbeträgerfahrzeugs mit 9 Sitzplätzen geplant und stand der Jugendfeuerwehr ab 2009 zur Verfügung.

 

Der in die Jahre gekommene Einsatzleitwagen wird im Jubiläumsjahr durch ein neues, mit modernster Technik ausgerüstetes, Einsatzleitfahrzeug ersetzt.

 

Hoch motiviert, mit technisch hochwertigen Fahrzeugen und Geräten ausgerüstet, wird die Freiwillige Feuerwehr, Ortsfeuerwehr Zeven, auch in Zukunft Tag und Nacht bereitstehen, um Schaden von Leib und Leben der Mitbürger abzuwenden und Hab und Gut zu schützen, getreu dem Wahlspruch

 

„Gott zur Ehr,

dem Nächsten zur Wehr."