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Bei der Jugendfeuerwehr Zeven gab es kürzlich einen Führungswechsel, denn der langjährige Jugendwart Stephan Wilkens hört nach nunmehr neun Jahren in dieser Funktion auf. Der Gedanke ans Aufhören hatte ihn schon einige Zeit beschäftigt, da er beruflich und privat stark eingebunden ist und seine Zeit immer knapper wurde. Doch auch wenn dieser Schritt für ihn notwendig war, so war er alles andere als leicht, denn die Arbeit hat sehr viel Spaß gemacht. „Das Schönste an der Aufgabe war, Wissen an die Jugendlichen zu vermitteln und zu sehen, wie sie das Beigebrachte später in der Praxis sicher anwendeten“, resümiert Wilkens. Besonders stolz machte ihn der erste Platz beim Orientierungsmarsch der Kreisfeuerwehr vergangenes Jahr, wo an diversen Stationen vielfältige Aufgaben zu lösen waren. Zahlreiche Erlebnisse, wie die Kreis- und Bezirkszeltlager und viele andere Veranstaltungen werden ihm lebhaft in Erinnerung bleiben.

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Die Jugendfeuerwehr erfreut sich einer stabilen und hohen Nachfrage, sodass es hier keine Nachwuchssorgen geben muss. Auch das Betreuerteam ist in letzter Zeit gewachsen und neben Wilkens versahen zuletzt fünf engagierte Feuerwehrausbilder ihren Dienst bei der Jugendfeuerwehr. „Das bekommen die auch gut ohne mich hin“, stellte Wilkens dann fest und weiß die Fortführung seiner erfolgreichen Arbeit in guten Händen.

Seine Nachfolge wird durch Lina Kuschel angetreten, die ebenfalls seit vielen Jahren in der Jugendarbeit der Feuerwehr aktiv ist. Sie war es auch, die gemeinsam mit ihren Ausbildern eine kleine Überraschung für den scheidenden Jugendwart an seinem letzten Dienstabend bereithielt. Sie überreichte Stephan Wilkens einen Jugendfeuerwehrhelm mit allen Unterschriften seiner Jugendfeuerwehr und ein Erinnerungsfoto und bedankte sich, für die tolle geleistete Arbeit. Auch Lina Kuschel war sichtlich bewegt von dem Moment und auch bei ihr trat Wehmut auf, einen langjährigen Teamkollegen zu verlieren. Wilkens, der von alledem nichts wusste und sich umso mehr freute, bedankte sich bei seinem Team und den Jugendfeuerwehrleuten und wünschte ihnen für die weitere Zukunft alles Gute. „Ich hoffe Euch dann später bei der aktiven Feuerwehr wiederzusehen“, schloss Wilkens seine Rede ab.

Den Jugendlichen wünscht Wilkens, dass sie weiterhin eine Menge Spaß haben, viel dazulernen und auch von kommenden Veranstaltungen erfolgreich zurückkehren werden. Seiner Nachfolgerin wünschte er, dass sie die Arbeit erfolgreich fortsetzt, viel Spaß bei der neuen Aufgabe hat und dass sie mindestens genauso lange im Amt bleiben wird wie er.

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