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Einsatz 88 von 132 Einsätzen im Jahr 2018
Einsatzart: GEF2
Kurzbericht: Gefahrgut Gebäude
Einsatzort: Zeven OT Aspe, Industriestraße
Alarmierung FF Zeven : Alarmierung per DME Groß+Sirene

am 18.07.2018 um 13:41 Uhr

Einsatzende: 23:40 Uhr
Einsatzdauer: 9 Std. und 59 Min.
Fahrzeuge am Einsatzort: ELW LF 20/16 LF 16/12 RW 2 SW1000 RTW1  Zeven GW-A GW-Mess GW-G Dekon-P GW-N Kdow KBM KdoW AL Bremervörde KdoW AL Rotenburg GGZ MTW Wilstedt Kdow GGZ FTZ
GemBM Zeven mit PKW
NEF Zeven
stellv.GemBM Zeven mit PKW
MTW
alarmierte Einheiten:
FFw Heeslingen
FFw Brauel
FFw Brüttendorf
FFw Wiersdorf
FFw Weertzen
FFw Oldendorf
Kreisbrandmeister 99-01-01
AL Zeven 99-03-21
AL Bremervörde 99-03-11
GemBM Zeven 21-01-01
OrgL Rettungsdienst
LNA
AL Rotenburg 99-03-31
FFw Rüspel
Gefahrgutzug
SEG Rettung Nord
DOW Werkfeuerwehr
FFw Lauenbrück
MobEL
DRK Einsatzzug Mitte

Einsatzbericht:

Ammoniakaustritt in Zevener Molkerei
Feuerwehren im Großeinsatz
Zeven (as). Über 200 Einsatzkräfte waren am Mittwoch mit einem Gefahrstoffaustritt bei einer Molkerei dem Deutschen Milchkontor im Zevener Ortsteil Aspe beschäftigt. Gegen 13.42 Uhr ging der Alarm bei den Feuerwehren ein. Gemeldet war, dass Ammoniak in einer Lagerhalle austreten sollte.
Bei Eintreffen der Kräfte war die Lagerhalle bereits mit dem giftigen Stoff geflutet. Um-gehend wurden weitere Feuerwehren an die Einsatzstelle beordert. Das Gebäude konn-te nur unter Vollschutz mit Chemikalienschutzanzügen betreten werden, da die Kon-zentration des Stoffes sehr hoch war. Ammoniak wird bei der Firma als Kältemittel ver-wendet bei einer hohen Konzentration führt es zu Atemwegsreizungen und Schäden.
Nachdem der Bereich gründlich erkundet wurde, konnte der Absperrhahn gefunden werden und weiterer Austritt war gestoppt. Jetzt galt es den hoch konzentrierten Stoff aus der Lagerhalle heraus zu leiten. Bevor dies allerdings möglich war, musste ein Be-reich in 500 Meter Umkreis evakuiert werden. Nachdem dies abgeschlossen war, öffne-ten die Einsatzkräfte ein Tor um den Stoff kontrolliert ab zu blasen und mit einem Was-sernebel zu binden. Auf diese Weise konnten die Gefahren für Menschen und Umwelt weitgehend verhindert werden. Glücklicherweise wurde bei diesem Einsatz niemand verletzt. Laut Polizei wird derzeit von einer technischen Ursache für den Ammoniakaus-tritt ausgegangen.
Neben vielen Feuerwehren aus dem Landkreis Rotenburg waren auch Kräfte aus dem Nachbarkreisen Verden und Stade eingesetzt. Für die Betreuung der Einsatzkräfte und der Evakuierten Personen war die DRK-Betreuung vor Ort. Auch der Polizeihubschrau-ber war vor Ort, um den Evakuierung Radius zu überwachen. Gegen 22.30 Uhr war dieser kräftezehrende Einsatz für die Feuerwehren beendet.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehren Zeven, Bremervörde, Heeslingen, Gnarrenburg, Sottrum, Wiersdorf, Brüttendorf, Lauenbrück, Rüspel, Brauel, Weertzen, Oldendorf, Hetzwege und Hellwege
Mobile Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr, Gefahr- und Umweltschutzzug der Kreisfeuerwehr, Gefahr-gutzug des Landkreises Verden, Werkfeuerwehr Dow Chemical, DRK Betreuung, SEG Rettung, Leitende Notärztin, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Kreisbrandmeister, Abschnittsleiter Rotenburg, Abschnittsleiter Bremervörde

GEF2 vom 18.07.2018  |  (C) Feuerwehr Zeven (2018)GEF2 vom 18.07.2018  |  (C) Feuerwehr Zeven (2018)GEF2 vom 18.07.2018  |  (C) Feuerwehr Zeven (2018)GEF2 vom 18.07.2018  |  (C) Feuerwehr Zeven (2018)
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